Nacktwanderweg in Brandenburg geplant

Zwei Nacktwanderwege existieren bereits in Deutschland, schon länger ist ein dritter im Süden von Berlin in Planung.
Jetzt ging es wieder durch die Presse: in Brandenburg, genauer im Bereich der Prignitz, könnte nun ein neuer Weg entstehen, wenn – soweit ich es verstanden habe – die lokale Politik zustimmt.
Infos: rbb / t-online

Nachtrag: Der Stern greift das Thema Nacktwandern auf. Weitere Infos zu Brandenburg bei den Potsdamer Neuesten Nachrichten.

 

Schweigeexerzitien im Kloster (2) (Mystik 4b)

Nach einer angenehmen Zugfahrt kam ich in Stainach-Irdning an, wo gleich mehrere Teilnehmer von Elisabeth und Bruder Rudolf mit Autos abgeholt wurden.

Ich will nicht viel über das Kloster schreiben, das kann man auch selbst z.B. im Flyer nachlesen. Zunächst hieß es: ankommen. Jedem wurde seine “Zelle” gezeigt, ein kleines, einfaches Zimmer mit Schrank, Bett und kleinem Schreibtisch. Meine Zelle lag innerhalb der früheren Klausur, also des abgeschlossenen, nur für die Mönche zugänglichen Bereichs eines Klosters. Es gab einen kurzen Rundgang, sodann Bezahlung der Kurskosten – im Anschluß folgte schon das Abendessen. Man stellte sich gegenseitig vor, und natürlich kam oft die Frage auf: Warum bist du denn hier? Nun, das habe ich dir, lieber Leser, ja hier schon erklärt.
Nach dem Abendessen gab es die obligatorische Vorstellungsrunde, bei der jeder über sich erzählen konnte. Ich saß in einer Runde von 19 Teilnehmern, die vom Alter so zwischen Mitte 20 und 70/75 lagen. Es gab die Seniorinnen, die zum wiederholten Mal teilnahmen, junge Unternehmer, die sich darüber austauschten, wie sinnvoll “Meditation” für “Manager” sei. Jeder entschied, wieviel er über sich und seine Beweggründe erzählen wollte. Und gleich nach dieser Runde begann – das SCHWEIGEN… 😉

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Schweigeexerzitien im Kloster (1) (Mystik 4a)

Im Tee-Artikel hatte ich von Meditation und Kräutertee erzählt und auf einen Artikel “in der Mache” verwiesen – das ist er nun. Ich war in der Osterwoche bzw. genau 10 Tage bis zum Ostersonntag zu Schweigeexerzitien im Kapuzinerkloster in Irdning in der Steiermark. In diesem Artikel möchte ich nun ein wenig darüber berichten, allerdings muß ich dazu etwas ausholen. Bear with me. 😉

Der regelmäßige Leser dieses Blogs konnte seit ca. 2012/2013 eine inhaltliche Verschiebung hin zu christlichen Themen erleben. Ich will einfach auf die drei Artikel zum Thema Mystik verweisen (1 / 2 / 3), die diese Entwicklung zwar beschreiben, aber doch – aus heutiger Sicht – wieder einer Ergänzung bedürfen. “Damals” war ich sehr auf Willigis Jäger fixiert, wollte mir (Ende des dritten Artikels) das Buch “Wolke des Nichtwissens” in seiner Übertragung / Kommentierung kaufen sowie ein Buch von Enomiya-Lassalle. Habe ich beides nicht gemacht – speziell die “Wolke des Nichtwissens” habe ich mir erst vor kurzem in der auf jener Seite erwähnten Ausgabe von Riehle, also mit dezidiert christlichem Bezug, gekauft. Ich bin generell heute weiter weg von Jäger, als ich es damals war (von seiner “Unendlichkeitsmystik”, wie P. Stutz sie nennt) – und so mehr auf eine speziell christliche Mystik ausgerichtet, ohne die interreligiösen Aspekte vernachlässigen zu wollen. Das als eine Erklärung.

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Vom Kaffee- zum Teetrinker

Ich schrieb hier vor ziemlich genau einem Jahr über eine Kontrolluntersuchung bei meiner Hausärztin, bei der neben grenzwertigen Cholesterinwerten auch ein etwas zu hoher Blutdruck (speziell unter Belastung) festgestellt wurde.  Da ich seit Anfang 2017 Kaffee in Unmengen vertilgt hatte, stellte ich das Kaffeetrinken komplett ein.

Erst ein, zwei Monate später erlaubte ich mir wieder ab und an eine Tasse Kaffee, insbesondere wenn ich mich (regelmäßig) mit einer Klientin in einer Kaffeerösterei traf. Ich trinke heute 3-4 kleine Tassen Kaffee pro Monat, mehr nicht. Und das ist dann wirklich “Genuß” statt Konsum.
Nebenbei habe ich im September 2017 den Verzehr von Butter eingestellt und bin zu Margarine gewechselt, dem Testsieger Deli Reform (Stiftung Warentest: Platz 1, Öko-Test: eine der drei Siegermargarinen).

Den Kaffee habe ich durch Tee ersetzt. Warum? Weil gerade grüner Tee und Hibiscus-Tee im Ruf stehen, den Blutdruck senken zu können. Man kann das hier z.B. nachlesen:
Tee gegen Bluthochdruck, Dts. Herzstiftung – Grüner Tee, Wikipedia – Mediz. Wirkungen – kritisch hingegen dieser Artikel, der aussagt, daß grüner Tee blutdrucksenkende Mittel hemme.
Interessant dazu auch das Buch “Krebs mag keinen Tee”, hier eine Leseprobe als PDF.

Als dritter Punkt der Korrektur (neben Tee und Margarine) kommt seit diesem Monat regelmäßige Meditation hinzu, wozu sich hier beginnend mehr findet. Und natürlich (4. Punkt) weiterhin Fitness-Training im Studio.

Ich möchte – das als eigentliches Motiv für diesen Artikel – hier nun kurz vorstellen, welche Tees sich bei mir in diesem letzten Jahr “eingefunden” haben. Dabei gehe ich von links nach rechts in folgendem Bild vor:

Meine vier aktuellen Tees

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Durch Mark und Heide (Blog)

Als er noch in sein “blaues Schreibheft” Gedanken übertrug und damit online stellte, folgte ich ihm schon, dem Stephan. Dann entdeckte er die Fotografie und ich war begeistert von den Wanderungen und speziell der Vogelfotografie z.B. an der Oder. Noch ein wenig später kam Youtube hinzu, ein Kanal mit immer professioneller werdenden Videos, die Stephan und seine Kinder bei Ausflügen in die Mark Brandenburg zeigten. Mal wurden “lost places” erkundet, mal stand ein Biwak an einem stillen See an, dann einfach eine Familienwanderung mit “Kind und Kegel” durch Sand und Kiefernwälder dieser reizvollen Landschaft. Immer schätze ich an diesen Videos die ruhige Sprache Stephans, die das Naturerlebnis auch für den Videobetrachter “erlebbar” macht. Hier genießt jemand Natur, ohne Ziele “abzuarbeiten” und durch die Landschaft zu hetzen.

Und nun gibt es ein neues Blog von Stephan, das sich wie sein kürzlich umbenannter Youtube-Kanal nennt: Durch Mark und Heide. Ziel soll es sein, die Online-Aktivitäten in diesem Blog zu bündeln und dann auch den Facebook-Account (also die Fotografie-Seite, nicht das private Profil) zu löschen. Die Gedanken Stephans dazu kann man hier nachlesen; ich teile sie bzw. die Sichtweise auf diese Hydra namens Facebook, aber anders kann ich kaum “up-to-date” bleiben, was insbesondere lokale Neuigkeiten angeht.

Alles in allem: Blog und Videos lege ich naturinteressierten Menschen ganz besonders ans Herz. Mark Brandenburg, Vögel, lost places, Familienausflüge – wen das interessiert, der sollte mal reinschauen.

Eventi Letterari 2018

Das Literaturfestival, zu dem ich in den letzten Jahren bereits einige Artikel verlinkt habe, hat auch dieses Jahr wieder auf dem Monte Verità stattgefunden. Vom 22.-25.3.2018 sprach man dort über “Die Utopie von der Natur“. Auf der Website kann man sich dazu genaueres durchlesen. Ich verlinke hier nur ein paar Zeitschriftenartikel, die anläßlich des Festivals online zu lesen waren.

Natur-Utopie auf dem Monte Verità

Mystik und Moderne sowie Flutwellen zuschauen

Utopie der Natur und wandernde Bäume

1900 (P. Michalzik)

Es gibt ein neues Buch, das sich der vorletzten Jahrhundertwende widmet: “1900” von Peter Michalzik, untertitelt: “Vegetarier, Künstler und Visionäre suchen nach dem neuen Paradies”.
Das Buch ist vorgestern erschienen und z.B. über Amazon erhältlich. Rezension auf dieser Plattform gibt es noch keine.

Im Deutschlandfunk interviewte Andrea Gerk den Autor, was hier nachlesbar ist. Der Fokus des Gesprächs lag auf dem Monte Verità.
Michalzik ist Journalist und Theaterkritiker. Inspiriert zum Buch habe ihn die Suche der damaligen Menschen nach dem “guten Leben”, etwas, das ich für mich auch gerne mit diesem Begriff formuliere, das gute Leben. Nebenbei erwähnt Michalzik, daß er sich beim Schreiben gleichsam in Franziska von  Reventlow “verliebt” habe, etwas, das ich auch gut nachvollziehen kann, fasziniert mich diese Frau doch auch – was mich gleich wieder daran erinnert, daß ich die neu herausgegebenen Tagebücher noch lesen möchte.

Beim Dumont-Verlag gibt es eine Leseprobe aus dem Buch.

Sollten mir weitere Rezensionen des neuen Buches von Peter Michalzik “über den Weg laufen”, pflege ich sie hier ein.

Nachtrag: Am 6.4.18 liest Michalzik in Köln aus seinem Buch, Infos hier.

Wirtschaftlich denkende Religionen

Bei TheCathWalk, einem katholischen Kulturmagazin, gibt es einen kritischen Artikel zur Kommerzialisierung der Fastenzeit.
Darin geht der Autor auf zwei unterschiedliche religionsökonomische Theorien ein: es gebe Religionen, die wirtschaftlich denken, das seien z.B. die polytheistischen, und solche, die dies nicht tun (bzw. auch Mischformen). Wirtschaftlich denken heißt hier: Gabe und erwartete Gegengabe durch die Gottheit. Der Katholizismus hingegen verbinde wirtschaftliches Denken mit “Raum für den unwirtschaftlichen Exzess” – und das sei im Grunde die Fastenzeit bislang gewesen. Wer hingegen zur “Selbstoptimierung” faste, der mache es falsch, denn das sei wirtschaftliches Denken.
Sehr lesenswerter Artikel!

Schrebergärten

Für eine Eishockey-Anlage in Altstetten wird eine Schrebergartenanlage beseitigt. Die NZZ berichtet darüber mit Blick auf die historischen Anfänge der Schrebergarten-Bewegung: Wie der Schrebergarten einst die städtischen Schwächlinge retten sollte.

Vermischtes in Kurzform

Das Literaturfestival auf dem Monte Verità geht in die sechste Runde, dieses Jahr unter dem Motto “Die Utopie von der Natur” und vor dem Hintergrund des “fünzigjährigen Jubiläums der 1968er Bewegung” (Quelle) Es gehe u.a. darum, “unsere schon arg entzauberte Welt, wer weiß, wieder (zu) verzaubern” (a.a.O.)
Das Börsenblatt hat noch genauere Infos zum Programmablauf.

Bei der Neuen Zürcher Zeitung gab es vor einiger Zeit noch eine kurze Besprechung des neuen Buches von Stefan Bollmann über das Leben auf dem Monte Verità.