Nacktwanderweg in Brandenburg geplant

Zwei Nacktwanderwege existieren bereits in Deutschland, schon länger ist ein dritter im Süden von Berlin in Planung.
Jetzt ging es wieder durch die Presse: in Brandenburg, genauer im Bereich der Prignitz, könnte nun ein neuer Weg entstehen, wenn – soweit ich es verstanden habe – die lokale Politik zustimmt.
Infos: rbb / t-online

Nachtrag: Der Stern greift das Thema Nacktwandern auf. Weitere Infos zu Brandenburg bei den Potsdamer Neuesten Nachrichten.

 

1900 (P. Michalzik)

Es gibt ein neues Buch, das sich der vorletzten Jahrhundertwende widmet: “1900” von Peter Michalzik, untertitelt: “Vegetarier, Künstler und Visionäre suchen nach dem neuen Paradies”.
Das Buch ist vorgestern erschienen und z.B. über Amazon erhältlich. Rezension auf dieser Plattform gibt es noch keine.

Im Deutschlandfunk interviewte Andrea Gerk den Autor, was hier nachlesbar ist. Der Fokus des Gesprächs lag auf dem Monte Verità.
Michalzik ist Journalist und Theaterkritiker. Inspiriert zum Buch habe ihn die Suche der damaligen Menschen nach dem “guten Leben”, etwas, das ich für mich auch gerne mit diesem Begriff formuliere, das gute Leben. Nebenbei erwähnt Michalzik, daß er sich beim Schreiben gleichsam in Franziska von  Reventlow “verliebt” habe, etwas, das ich auch gut nachvollziehen kann, fasziniert mich diese Frau doch auch – was mich gleich wieder daran erinnert, daß ich die neu herausgegebenen Tagebücher noch lesen möchte.

Beim Dumont-Verlag gibt es eine Leseprobe aus dem Buch.

Sollten mir weitere Rezensionen des neuen Buches von Peter Michalzik “über den Weg laufen”, pflege ich sie hier ein.

Nachtrag: Am 6.4.18 liest Michalzik in Köln aus seinem Buch, Infos hier.

Schrebergärten

Für eine Eishockey-Anlage in Altstetten wird eine Schrebergartenanlage beseitigt. Die NZZ berichtet darüber mit Blick auf die historischen Anfänge der Schrebergarten-Bewegung: Wie der Schrebergarten einst die städtischen Schwächlinge retten sollte.

Vermischtes in Kurzform

Das Literaturfestival auf dem Monte Verità geht in die sechste Runde, dieses Jahr unter dem Motto “Die Utopie von der Natur” und vor dem Hintergrund des “fünzigjährigen Jubiläums der 1968er Bewegung” (Quelle) Es gehe u.a. darum, “unsere schon arg entzauberte Welt, wer weiß, wieder (zu) verzaubern” (a.a.O.)
Das Börsenblatt hat noch genauere Infos zum Programmablauf.

Bei der Neuen Zürcher Zeitung gab es vor einiger Zeit noch eine kurze Besprechung des neuen Buches von Stefan Bollmann über das Leben auf dem Monte Verità.

Vortrag: Lebensreform / Adolf Ellerbrock 12.12.

Im Martin-Buber-Haus in Heppenheim findet am 12.12.17 um 20 Uhr ein Vortrag von Dina Schleicher zum Thema Lebensreform statt.

Zitat aus der Presseankündigung:
“Heppenheim hatte mit dem Einsiedler und Höhlenmenschen Adolf Ellerbrock, einem Hamburger Architekten, seine eigene Attraktion der Lebensreform. Als „Höhlenmensch von Hambach“ lebte er mangels Baugenehmigung in einer selbst gegrabenen Höhle unter kargen Bedingungen. Durch einen Filmbeitrag der „Wochenschau“ wurde der von den Heppenheimern wenig charmant „Wurzelfresser“ genannte Ellerbrock überregional bekannt. Mit eigenen Postkarten warb er für sich und verdiente damit bei Besichtigungen seiner Person und Wohnhöhle durch neugierige Zeitgenossen ein Zubrot.”

Buch: Monte Verità (Stefan Bollmann)

Es gibt ein neues Buch über den Berg der Wahrheit, im Oktober ist es bei der Deutschen Verlagsanstalt erschienen. Laut Beschreibung auf Amazon erzählt der Autor, Stefan Bollmann, “auf der Basis neuer Quellen die Geschichten hinter den Legenden”. Es sei ein “mitreißendes Panorama der Gegenkultur, ein Fest des Lebens wie des Erzählens”. Das klingt gut, allerdings scheinen die bisherigen vier Rezensenten auf Amazon das nicht so zu teilen. Zwei davon werfen dem Autor vor, zu oberflächlich und unstrukturiert zu schreiben, quasi “fleischlose Kost” im übertragenen Sinne zu liefern. Eine Rezensentin verweist darauf, daß Mühsams “Ascona” sowie Landmanns Buch die bessere, weil besser geschriebene Wahl seien. Möglicherweise ist das auch ein typisches Merkmal des Autors, das ich in Ermangelung eigener Lektüre von ihm nicht beurteilen kann. Sein Buch über Goethe wird auf der Verlagsseite auch als “charmante wie leichtfüßige Besichtigung von Goethes Leben” bezeichnet. Vom Titel her auf eine ähnliche Bearbeitung des Themas läßt z.B. auch das Buch “Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug” schließen.

Die taz berichtete gestern über das Buch. Dort wird hervorgehoben, daß Bollmann die Biographien der Eigentümer / Besucher gut herausarbeitet. Lediglich die Vergleiche zu späteren Subkulturen blieben etwas blutleer bzw. plakativ.

Erfurt, 6.9.17, Vortrag Dr. M. Grisko

In der Kunsthalle Erfurt spricht Dr. Grisko ab 19 Uhr zum Thema Freikörperkultur als Kassenschlager. Es geht wohl u.a. um den Film Wege zu Kraft und Schönheit.
[Quelle]

Aussstellung Hans Proppe, Trier 29.8.-26.11.17 sowie 2018

Unter der Überschrift “Der Irre von Euren” berichtet der Volksfreund kurz über den Lebensreformer Hans Proppe, der in Trier-Euren eine Künstlerkolonie gründen wollte, die mangels Mitstreiter offenbar nicht realisiert wurde.

Aus Proppes Nachlaß, einer Schenkung von in den USA lebenden Nachkommen, wird nun eine Ausstellung im Stifterkabinett gezeigt:

29. August bis 26. November 2017
16. Januar bis 25. November 2018

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr

Die besten FKK-Campingplätze in Europa – Textilfreie Ferien voll im Trend

Guter Artikel über FKK-Plätze – meist in direkter Meerlage – in verschiedenen Ländern Europas. Koversada wird auch erwähnt. Ein Text von kurier.at.

Quelle: Die besten FKK-Campingplätze in Europa – Textilfreie Ferien voll im Trend