Pilgern: Das Ziel und der Weg sind eins | Mystik aktuell

Lesenswerter Artikel über das Pilgern im Mystik-Aktuell-Blog. Komisch ist allerdings, daß Jerusalem nicht beim Christentum, dafür aber beim Islam und Judentum gelistet ist.

Fremdlinge oder Romwallfahrer nannte man sie, peregrinus oder pelegrinus. Seit dem 2. Jahrhundert pilgerten Menschen zu den Gräbern der frühchristlichen Apostel. Doch zuvor bereisten bereits Griech…

Quelle: Pilgern: Das Ziel und der Weg sind eins | Mystik aktuell

Stand

Was tut sich hier derzeit? Die Einarbeitung der alten und relevanten Beiträge ist abgeschlossen. Die Liste zu Religion / Mystik usw. fehlt noch, vermutlich erstelle ich sie neu im Herbst.

In der kommenden Woche werde ich wieder für 5 Tage zum Pilger. Ich bin auf Jakobswegen im südlichen Nordrhein-Westfalen unterwegs. Hier bleibt es ruhig, ab und an werde ich ein Bild auf meinem Instagram-Account posten. Ich freue mich sehr auf diese Woche “Auszeit”, denn seit der Rückkehr vom Camino Francés war es doch eher stressig.

Im August geht es für zwei Wochen an die Costa Blanca an der spanischen Mittelmeerküste. Ich hoffe auf Wärme und schöne Fotomotive.

Voy conmigo

176Voy conmigo, con mi mochila,
Con mi sombra, con mi silencio
Y mi soledad.

Con mis pies, con mi cabeza
Y con mi alma.

Voy con mi amigo, voy conmigo,
Y mis pasos me huelen a LIBERTAD.

(Juan; Albergue El Peregrino, Atapuerca) 

Übersetzung V. WagnerVoy conmigo weiterlesen

Camino Francés 2015 (2)

Vorbereitungen auf den Camino de Santiago:

Spanisch:
Es wird empfohlen, ein wenig Spanisch zu lernen, wenn man auf dem Camino Francés unterwegs sein will. Nicht nur finden die Einheimischen es schön, wenn man ein paar Worte in ihrer Sprache sprechen kann, es gibt auch kleinere Dörfer, in denen man mit Englisch nicht wirklich weit kommt. (Und wo auch niemand auf einen 50€-Schein rausgeben kann…)
Nachdem ich vor 20 Jahren bereits gut 2 Jahre lang Spanisch gelernt hatte, griff ich dies nun wieder auf, merkte aber bald, daß ich mit “Selbstlernen”, also konkret dem Langenscheidt-Kurswerk “Spanisch mit System” nicht weiter kam. Das Lernen geht dabei oft im Alltagsstreß unter, so daß ich mich bei der hiesigen VHS für einen Anfänger-Kurs anmeldete, den ich dann zwei Semester lang besucht habe. Dieser Kurs gab mir noch einmal die Grundlagen, um in einfachen Situationen sprechen zu können. Zum Austausch über die Weltpolitik (Taxifahrer in Santiago: Was denken Sie über den VW-Abgasskandal? Ich: No puedo decirlo en Español, perdon…) reichte es natürlich nicht.
Nach dem Jakobsweg habe ich mit dem schönen Audio-Kurs von Academia España weitergemacht, einem reinen Sprach-Kurs – auf die Schrift wird nicht eingegangen.

cf1514Schuhwerk: Auf Bildern vom Jakobsweg aus den 80ern dominieren oft noch schwere Wanderschuhe, während man heute gern auch in Flipflops unterwegs ist. Doch was ist für mich richtig? Das galt es herauszufinden. Hier ließ ich mich leider etwas von den Diskussionen in den Foren beeinflussen hin zu leichten, halbhohen Schuhen. Die dann gekauften Keen Marshall Mid (links im linken Bild) waren ein totaler Reinfall: Zum einen hält die Membran nicht, was versprochen wird, so daß ich selbst bei kühlen Temperaturen feuchte Füße bekam, zum anderen konnte ich für mich herausfinden, daß ich definitiv nicht mit so weichen, flexiblen Sohlen 800km gehen könnte. Camino Francés 2015 (2) weiterlesen

Camino Francés 2015 (1)

Erstmals berichtete ich am 5.5.14 im alten Blog über meine Absicht, mich auf den Jakobsweg zu begeben, genauer: auf die letzten ca. 800km von Südfrankreich (St.-Jean-Pied-de-Port) durch Nordwestspanien bis nach Santiago de Compostela, wo der Legende nach der Apostel Jakobus (der Ältere) bestattet sein soll. Geplant hatte ich diese Pilgerreise ab Ende 2013; ich bin nämlich jemand, dem es großen Spaß macht, Reisen lange im voraus zu planen – da kann ich richtig drin aufgehen. 🙂

Warum Camino Francés? Weil es der klassische “Hauptweg” ist. Deshalb als erste Beschäftigung mit dem Phänomen der Jakobswege sollte am Anfang der “Klassiker” stehen.
Warum überhaupt einen “christlichen Pilgerweg” gehen? Nun, das erste Mal kam ich mit dem Jakobsweg oder “Camino”, wie er gern nur genannt wird, durch das Buch von Hape Kerkeling, “Ich bin dann mal weg”, in Kontakt. Als es 2006 erschien, war ich noch sehr in einer heidnischen Naturreligion aktiv, dennoch faszinierte mich schon immer das spirituell motivierte Gehen / Wandern / Pilgern als konkreter Ausdruck von Religion. Letztlich ließ ich ungefähr das Schlußviertel des Buches aus, weil mir Inhalt, Schreibstil, Kerkelings eigener Anspruch ans Pilgern nicht zusagten. Aber der Gedanke ruhte in mir. Camino Francés 2015 (1) weiterlesen