Mystik (2)

Als ich am 9. Januar 1997 aus einem intensiven Traum aufwachte und eine Weile wachlag, hatte ich eine, wie ich damals notierte, “tiefe und endgültige Einsicht”, daß es ein ununterbrochen fließendes Sein gibt. Mein Wesen jenseits des flüchtigen Ichs ist Teil dieses Seins in der Form meines jetzigen Lebens als Mensch. Existiere ich nicht mehr in dieser Form, tauche “ich” wieder in das Fließen des Seins ein – vielleicht um in ähnlicher Form noch einmal leben zu können. Ich “sah”, erspürte diese Einsicht, ein kurzer Moment mit einer Art Lichterlebnis, dann nahm ich mich wieder im Bett liegend wahr – mit einem ganz tiefen und ausgeglichenen Glücksgefühl. Mystik (2) weiterlesen

Ich hab’ die Nacht geträumet

Außersinnliche Wahrnehmung (ESP – extra-sensory perception) beschreibt Möglichkeiten des Erkennens (oder auch Manipulierens) von Sach(verhalt)en. Dazu gehören z.B. das sogenannte Hellsehen, die Telepathie, die Präkognition.
Bei der Präkognition handelt es sich um “Vorabwissen”, also um Erkennen von Dingen oder Situationen, die so in der Zukunft eintreten werden, ohne daß es eine bekannte, wissenschaftlich überprüfbare Möglichkeit gibt, dies zu belegen.
Eine Sonderform der Präkognition sind die sogenannten Wahrträume oder prophetischen Träume. Das bedeutet, daß man innnerhalb eines Traumes eine Situation erlebt, die später so eintreffen wird. Meist merkt man dann während des Erlebens der Situation, daß man “das schon geträumt hat”. Ich hab’ die Nacht geträumet weiterlesen