Vortrag: Lebensreform / Adolf Ellerbrock 12.12.

Im Martin-Buber-Haus in Heppenheim findet am 12.12.17 um 20 Uhr ein Vortrag von Dina Schleicher zum Thema Lebensreform statt.

Zitat aus der Presseankündigung:
“Heppenheim hatte mit dem Einsiedler und Höhlenmenschen Adolf Ellerbrock, einem Hamburger Architekten, seine eigene Attraktion der Lebensreform. Als „Höhlenmensch von Hambach“ lebte er mangels Baugenehmigung in einer selbst gegrabenen Höhle unter kargen Bedingungen. Durch einen Filmbeitrag der „Wochenschau“ wurde der von den Heppenheimern wenig charmant „Wurzelfresser“ genannte Ellerbrock überregional bekannt. Mit eigenen Postkarten warb er für sich und verdiente damit bei Besichtigungen seiner Person und Wohnhöhle durch neugierige Zeitgenossen ein Zubrot.”

Rausch-Körper (Veranstaltung 29.7.17)

An der Uni Köln findet am 29.7.17 eine Vortragsveranstaltung von Kristoff Kerl und Florian Schleking unter dem Titel “Rausch-Körper” statt. Im “Panel I” geht es zunächst um “Sport und Lebensreform im 20. Jahrhundert”, danach über “Psychiatrische und literarische Experimente”, sodann im Panel III abschließend um “Sexualität, Tanz und Devianz”.

Infos bei H/Soz/Kult, Flyer.

Nachtrag: Tagungsbericht

Hagener Impuls – eine gebaute Lebensreform (Vortrag)

Birgit Schulte spricht am 14.6.16, 20 Uhr, in Darmstadt zum o.g. Thema.
Mehr Infos: Wikipedia: Hagener Impuls, Osthang Project (Architektur-Sommer Rhein-Main 2014(?)), Freunde der Mathildenhöhe

Abstinenzbewegung, Lebensreform (Vortrag)

Vortrag 8.5.16, 16 Uhr – Psychiatrie Osterholz / Abstinenzbewegung / Lebensreform, Historiker Jannik Sachweh, hier Bericht nach Vortrag

Lebensträume

Am gestrigen Abend konnte ich anläßlich eines Vortrages den Benediktinerpater Anselm Grün kennenlernen. Er sprach über Lebensträume und was passiert, wenn Träume sich als unerfüllbar herausstellen oder zerbrechen. Ruhig und an (vermutlich) wenigen notierten Stichworten orientiert sprach er ungefähr eine Stunde vor der gut gefüllten Halle. Immer wieder wies er darauf hin, wie man mit “geplatzten” Träumen umgehen soll: man müsse trauern, die Trauer zulassen, sie auf den Grund des eigenen Seins sinken lassen – und von dort aus etwas neues entstehen lassen. Träume sind hier mindestens zweifach gemeint: einmal als die eigenen Ziele, die zerbrechen, oder der status quo, der sich als unhaltbar herausstellt, aber auch als die Energie, die z.T. aus Kindertagen noch in unser Erwachsenendasein strömt.
Mir gefiel insbesondere der Hinweis, man solle einmal schauen, was einen in der Kindheit ganz erfüllen konnte, womit man viel Zeit verbracht hat, worin man sich richtiggehend verlieren konnte. Im Rahmen der Prämisse, daß Träume Energie bedeuten, auch Energien freisetzen können, soll es gelingen, die Energie jener Tätigkeit aus Kindertagen – transformiert – in die Welt des erwachsen gewordenen Kindes zu übernehmen. So müsse man die Arbeitsstelle, mit der man unzufrieden sei, nicht gleich aufgeben, sondern man solle schauen, wie man sie bzw. sich mit dieser Energie aus Kindertagen umgestalten kann, wie man neue Schwerpunkte setzen und einfach mehr Rückenwind gewinnen kann.
Das hat mir Gedankenfutter gegeben; es war ein guter Abend.